
Warum eigentlich findet sich bei Dörnenburg immer wieder die "alte Leier" von meinem "Idol" Michael Haase? Sicherlich hat es erstens damit etwas zu tun, dass Michael Haase dort angekommen ist, wo Frank Dörnenburg gerne hinkommen möchte - aber nie hinkommen wird. Michael Haase hat in den neunziger Jahren die damals in der Prä-Astronautik kursierenden Spekulationen über die alten Ägypter (unter anderem das "Hieroglyphenrätsen von Abydos", Sitchins Legende vom gefälschten Königsnamen und Sitchins Ausführungen zur Isis-Stele) gründlich wiederlegt und durch seine gründliche Beschäftigung mit der Kultur der alten Ägypter den Grundstein für seinen heutigen Erfolg in der Fachwelt gelegt. Dörnenburg, der sich in diversen Internetforen gerne als der alleinige Kritiker an den prä-astronautischen Spekulationen in den Vordergrund gespielt hatte, musste dies von Anfang an erheblich gestört haben. Ich erinnere mich noch gut an diverse "Diskussionen" um das Jahr 2001 herum im Internet - etwa über das Thema "Kernbohrungen im alten Ägypten", wo Dörnenburg sich vor allem dadurch gegenüber Michael Haase zu positionieren suchte, dass er ihm allerlei Fehler in dessen Argumentation vorwarf - die sich bereits bei oberflächlicher Prüfung allerdings nicht also solche herausstellten. Und eben das hatte ich stets moniert. Vermutlich hat mir das den "Vorwurf" eingebracht, ich müsste mein "Idol" verteidigen. Sicher steckt aber noch etwas anderes dahinter: Dörnenburg trat und tritt gerne als Kritiker der Grenzwissenschaften auf - dabei ist er aber selbst ein Grenzwissenschaftler. Das wurde bei den damaligen Internetdiskussionen offenbar, denn was ist jemand anderes als ein Grenzwissenschaftler, wenn er jemandem Fehler vorwirft, die gar keine sind - nur um sich in ein besseres Licht zu stellen? Ein zweiter Punkt ist dann sicher auch, dass ich genau weiß, welche der Widerlegungen, die sich Dörnenburg an das eigene Revers heftet, auf Arbeiten Michael Haases zurückgehen. Alles ziemlich unbequem für jemanden, der gerne einsam als "Skeptiker der Skeptiker" an der Spitze stehen würde. Also wird das ganze so dargestellt, als sei Haase mein "Idol", dass ich stets in sturem Kadavergehorsam verteidige, und dass man das nicht ernst nehmen könne - der treue Fanclub Dörnenburgs glaubt das auch alles - typisch grenzwissenschaftlich eben.